Bitteres Unentschieden in Empoli

Wie die Equipe im Karli erreichte auch Amaranto an diesem Wochenende nur ein Unentschieden. Während Nulldrei damit ziemlich zufrieden sein konnte, werden sich die Livornes* noch eine Zeit lang über einen vergebenen Sieg ärgern. Beim FC Empoli kam die Mann*schaft von Madonna nach einem späten Ausgleich der Gastgeber nur zu einem 1:1.

Amaranto war wohl gedanklich schon wieder in der Kabine, als der Ausgleich fiel. In der 88. Minute traf Nicolau Dumitru für die Azzurr*. Mal wieder schaffte es Amaranto nicht, die lange gehaltene und durchaus verdiente 1:0 Führung zu verteidigen. Eigentlich hätte diese Schwäche, über die wir uns in den letzten Jahren schon so oft geärgert haben, nicht mehr zum Vorschein kommen dürfen. Schließlich sind kaum noch Spieler* im derzeitigen Livorno-Kader, die das zu verantworten haben. Aber anscheinend fehlte auch dieser Mann*schaft der unbedingte Wille zum Sieg und vielleicht auch die Abgeklärtheit.

Sicher war Empoli kein leichter Gegner. In deren Startelf stand auch Francesco „Ciccio“ Tavano, der bei Livorno die legendäre Trikotnummer 10 von Igor Protti bekam und letztes Jahr zurecht aussortiert wurde. Leider konnte er nie dem Anspruch seiner Rückennummer gerecht werden, obwohl er einige Jahre auch als Kapitän eine wichtige Rolle spielte. Nun lief er für Empoli mit der 10 auf. Doch Amaranto ließ sich vom Gastgeber nicht beeindrucken. Im Gegenteil Amaranto überraschte die Azzurr*: Nach vier Minuten schoss Luca Belingheri das 1:0 in dem Toskana-Derby. Im weiteren Verlauf versuchten die Livornes* zu erhöhen. Doch trotz großer Chancen durch Dionisi und Filkor gelang dies nicht. Zu wurde das Spiel gegen Ende immer mehr zur Zitterpartie, bei der Amaranto nach Ansicht von Trainer Madonna „den einzigen richtigen Fehler in der Verteidigung“ beging und das 1:1 kassierte.

Unglücklich und dumm zugleich ließ unsere squadra damit wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen. Das Unentschieden war umso bitterer, da ins 65 Kilometer entfernte Empoli rund 50 Amaranto-Tifos* mitgefahren sind, die die Mann*schaft in der Südkurve kräftig unterstützten. Dafür bedankte sich der Verein heute sogar offiziell auf seiner Homepage. „Die Rückkehr einer Präsenz von Fans beim Auswärtsspiel hat sich durch die bekannte Leidenschaft sowie das sportliche und zwischenmenschliche Verhalten ausgezeichnet, das schon immer die Tifoseria livornese ausmachte“, hieß es da. Hoffentlich gibt’s bald bei Alé Livorno noch Bilder zum Support!

Für die Mann*schaft heißt es nun: Auf zum nächsten Spiel um den Klassenerhalt. Am nächsten Samstag muss im Picchi gegen Albinoleffe endlich wieder ein Sieg her – für die squadra und die Tifos*!

So weit zum 29. Spieltag, in den nächsten Tagen beschäftigen wir uns noch einmal mit einem weiteren Offenen Brief gegen Spinelli und wie ehemalige Livorno-Spieler* die Situation im Verein einschätzen.

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