Klaus muß raus! Subito!

Beim SV Babelsberg 03 platzte in den letzten Wochen eine Bombe nach der anderen. Im Zentrum eines jeden neuen Schocks stand und steht immer wieder Klaus Brüggemann, der Spielerberater und hobbymäßige Geschäftsführer des SVB. Seit seiner Berufung hat er nichts davon geschafft, wofür er geholt wurde. Vielmehr fällt er immer wieder durch vereinsschädigendes Verhalten auf. Ganz besonders hartnäckig ist er nur hinter seinen Kritiker*innen her und überzieht sie mit Anzeigen und Verfahren. Wenn er sich nur halb soviel um den Verein kümmern würde, dann müßte es dem SVB eigentlich blendend gehen. Dem ist aber nicht so. Aufgrund aktueller Entwickungen ist es nun notwendig geworden, laut und kreativ Stellung gegen Klaus zu beziehen. Wir schließen uns deshalb der Erklärung Engagierter Fans an, die auf  der Seite des Filmstadt Inferno ’99 veröffentlicht wurde, und rufen dazu auf sich gegen diese Vereinnahmung durch einen unseriösen sowie unprofessionellen Chaoten mit Namen Klaus Brüggemann zu wehren. Hier der vollständige Text der emotionalen Erklärung.

In den vergangenen Tagen war unser geliebter SV Babelsberg 03 einmal mehr Spielwiese der Lokalmedien. Gründe gab es derlei viele. Im Fokus stand dabei einmal mehr die Person, die uns schon öfter nicht unbedingt Freude bereitete – der Geschäftsführer. Da wird dieser Typ, welcher bis jetzt nicht gerade durch überzeugende Ergebnisse in seinem Kerngeschäft aufgefallen ist, gerade als Belohnung in den Vorstand berufen und benimmt sich immer noch wie ein Elefant im Porzellanladen.

Es wird einmal mehr kein Fettnäpfchen ausgelassen, die Krönung aller Peinlichkeiten sind die aktuell von ihm als Privatperson ausgesprochenen Anzeigen gegen verdiente Fans und Vereinsmitglieder wegen angeblicher Verleumdung im unabhängigen Fanforum des SV Babelsberg 03. Wo gibt es denn so etwas, dass ein leitender Angestellter eines Vereins, ohne Wissen des Vorstands und des Aufsichtsrates einzelne Mitglieder anzeigt? Ist es gekränkte Eitelkeit oder eventuell doch einfach nur Dummheit?

Eigentlich kann es nur Dummheit sein, mitten im existentiellen Abstiegskampf noch einen weiteren Nebenkriegsschauplatz aufzumachen. Als ob wir nicht genug anderer Probleme haben. Oder dient dieses kopflose Manöver einmal mehr dem Kaschieren der eigenen Unfähigkeit?

Leider ist dies nur die Spitze des Eisbergs an Verfehlungen, wobei eigentlich kann man hier nicht mehr nur von Verfehlungen sprechen, sondern einige Aktionen sind klar vereinsschädigendes Verhalten. Hinzu kommt, dass hier eine weitere Eskalationsstufe im Umgang mit den treuen und leidenschaftlichen Fans dieses Vereins erreicht wurde – und das völlig unnötigerweise!

Wie kein anderer Verein haben wir es in den letzten Monaten geschafft, mehr negative Presse als positive zu produzieren. Öffentliche Streitereien mit Turbine gehören ja fast schon zum Tagesgeschäft. Leider schafft es der Geschäftsführer, obwohl die Sachlage eigentlich klar ist, unseren Verein immer wieder in einem schlechten Licht da stehen zu lassen. Als aktuelle Beispiele seien hier die Abrechnung um die Flutlichtreparatur sowie das Sperren des Platzes letztes Wochenende genannt.

Dazu kommen Äußerungen, welche an einer fachlichen Eignung als Sportvorstand und Geschäftsführer zweifeln lassen, wie z.B. dass er eine Lizenz für die Regionalliga beim Fußballlandesverband Brandenburg beantragen will und die Auflagen dort nicht so hoch sind. Jeder halbwegs Fußballinteressierte weiß, dass nach der letzten Reform keine Lizenz mehr nötig ist, sondern „nur“ noch eine Sicherheitsleistung.

Diese ganzen fachlichen Verfehlungen zeigen allerdings noch nicht einmal das Kernproblem zwischen Herrn Brüggemann und seinem Arbeitsplatz und Umfeld auf. Seine fortwährend großmännische protzige Art passt einfach nicht nach Babelsberg und zu Nulldrei.

Auch ist interessant, dass der Geschäftsführer nächstes Jahr den Spieleretat erhöhen möchte. Mit welchem Geld eigentlich? Oder haben wir es nur noch nicht mitbekommen, dass wir in der laufenden Saison unsern Etat selber decken können?

Auch wird das immer vor wichtigen Ereignissen (Mitgliederversammlung etc.) wiederkehrende Gefasel von einem potentiellen Hauptsponsor langsam unglaubwürdig. Zumal er vor kurzer Zeit noch verkündet hat, keine Wasserstandmeldungen mehr abzugeben.

Aber das passt alles ins Bild, welches Herr Brüggemann bisher in seiner Amtszeit hier abgegeben hat.

Wir haben immer noch keinen Hauptsponsor und hängen am Tropf der DKB, obwohl wir uns einen angeblichen Spitzenmanager und eine (nichtsnutzige) Marketingagentur leisten.

Auch den kompletten sportlichen Umbruch innerhalb der ersten Mannschaft hat er aktiv vorangetrieben. Natürlich kann er nichts dafür, dass unsere Spieler das Tor nicht treffen und sich auf dem Platz undiszipliniert verhalten. Allerdings ist er sowohl an der Auswahl des Trainers, als auch der Spieler beteiligt gewesen. Eine gewisse Mitschuld an der sportlichen Lage ist also nicht von der Hand zu weisen. Zudem hat er sich von selbst vom designierten wirtschaftlich-finanziellen Sanierer und Sponsorensucher zum Sportdirektor unseres Vereins gemausert. Niemand scheint ihn daran zu hindern, dass er sich seine Welt so macht, wie es ihm gefällt.

Dass dieser Umbruch von markigen Sprüchen seinerseits begleitet wurde, versteht sich von selbst. Ohne jetzt alte Kamellen wieder aufzuwärmen, von einer Orientierung Richtung zweiter Liga, einem Klassenerhalt vor April und attraktiven Fußball war die Rede. Auch, dass richtige Kracher verpflichtet werden würden, wurde öfter erwähnt. Alles nur heiße Luft, ohne jetzt aber die einzelnen Qualitäten unserer Spieler abzuwerten. Allerdings hätte sich mancher Fan sicherlich gewünscht, anstatt 3 Perspektivspielern in der Winterpause, einen gestandenen Spieler zu verpflichten.

Ausdrücklich wollen wir unserem Team aber auch noch einmal für den schweren Weg in Richtung Klassenerhalt kräftig die Daumen drücken und sie auf dem Platz lautstark nach vorn peitschen. Die ganzen Auseinandersetzungen, welche sie in der Zeit bei Nulldrei begleiten, sind sicherlich nicht einfach. Unsere Unterstützung sei ihnen deshalb zugesichert.

Dennoch fordern wir Vorstand und Aufsichtsrat auf, nun endlich die Reißleine und somit längst überfällige Konsequenzen zu ziehen. Das Maß ist übervoll! Wir haben keine Lust mehr, Klaus Brüggemann noch länger in diesen, den unseren Verein, ertragen zu müssen!

Wir bitten daher alle Fans darum, aufzustehen, sich gegen diesen Geschäftsführer zu erheben und unsere Forderung nach dessen sofortige Freistellung zu unterstützen – im Stadion, im Netz und vor allem auf der Mitgliederversammlung am 12.03.2013.

Engagierte Fans
Babelsberg, 28.02.2013

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