Archiv für die Kategorie „Un altra storia“

Kick it like Guevara!?

Donnerstag, 15. November 2012

Das letzte Thema der Jungle World hatte das Pozenzial große Wellen innerhalb der emanzipatorischen Fanszenen zu machen. Es sollte darum gehen, wie “links” Fußball sein kann. Explizit ging es um das Spiel, die Fans und ein bißchen um eine vermeintliche “linke” Spielweise. Leider hielt das Thema nicht, was es versprochen hatte. Besonders ärgerlich war die ganz persönliche, lieblose und oberflächliche Compilation vermeintlich “linker” Fußballklubs von Alex Feuerherdt. Die Reaktion auf das Thema muß heftig gewesen sein. Wie in der aktuellen Reaktion zu lesen ist, gab es sowohl Lob als auch harsche Kritik. Ich habe gegenüber der Redaktion meiner Enttäuschung Ausdruck verliehen (was die Jungle World abdruckte). Um meine Kritik zu konkretisieren nun noch ein paar mehr Hinweise über die Unzulänglichkeiten der Feuerherdt’schen Thesen zu “linken” Fußballvereinen und ihren Fans.  (weiterlesen…)

Gentrifizierung statt Heimatliebe

Dienstag, 30. Oktober 2012

Ein Gespräch mit der Hipster Antifa Neukölln über verkürzte Gentrifizierungskritik, regressive Kiezhygiene und Ressentiments gegen Fremde. (weiterlesen…)

Die Märchenstunde der Karlsbande Aachen

Dienstag, 25. September 2012

+ + U P D A T E + + U P D A T E + + U P D A T E + + U P D A T E + + U P D A T E + +
Am vergangenen Samstag fand im von uns so heiß geliebten Karl Liebknecht Stadion die Drittligabegegnung zwischen Alemannia Aachen und dem SVB statt. Die Totalwessis machten sich also auf den Weg in Richtung Osten – im Gepäck ‘ne Menge Nationalstolz, komische Lappen und schwarzrotgoldener Dreck. Nie hat der Chor “Ob Ost! Ob West! Nieder mit der Nazipest” mehr gepaßt, als bei diesem Spiel. Kamen doch mit der Karlsbande ‘schlandfetischist*innen, die sich aus irgendwelchen mir völlig schleierhaften Gründen beinah schon internationalistisch auf einen französischen Kaiser berufen, wo die wahren Karls doch Liebknecht und Marx sind. Aber nich’ nur national scheinen die gar nich’ schlagfertigen dafür aber umso schlägernden Hooligans in einem Paralleluniversum zu leben. So phantasierte eine ganz besondes kreative Nase tatsächlich einen Übergriff auf die Karlsbande in Babelsberg. (weiterlesen…)

Minsker*innen spielen trotzdem

Mittwoch, 19. September 2012

Am vergangenen Montag gastierte im gastierte im Minsker Stadion “Traktor” die kasachische Jugend-Nationalmensch*schaft zum Freundschaftsspiel mit Partizan Minsk. Nach der Neugründung des belorussischen Vereins war dies die erste internationale Begegnung für die jungen Spieler*innen und ihre engagierten Fans. Das Spiel endete erwartungsgemäß mit 3:1 für die Gäste. (weiterlesen…)

Lautes und kämpferisches Derby in Minsk!

Freitag, 7. September 2012

Der 11. Spieltag in der Minsker Liga war ein besonderer Spieltag. Am 1. September fand das Derby zwischen Partizan und Torpedo statt. Es endete vor vollen Rängen mit einem Remis (die bekanntlich keine*r brauch’). Ich habe die letzten Tage immer auf den angekündigten Bericht vom Spiel von den Genoss*innen aus Minsk gewartet. Da der wohl noch auf sich warten läßt, mir das Spiel aber wichtig erscheint, hiermit wenigstens ein kleiner Hinweis darauf. Ein paar Bilder vom Spiel gibt es auf der Facebook Seite des Vereins. Richtig Gänsehaut kriegt mensch beim Wechselgesang “Vmeste! Protiv Fashizma!” (Gemeinsam! Gegen Faschismus) – das Video muß vom Spiel stammen. Eine Tapete gab’s mit ‘ner Ansage an Torpedo gab’s auch. Da stand drauf: 10 Jahre und immer noch da! 7 Jahre und immer noch nichts (von euch) zu sehen! So sieht’s nämlich aus…

Cristiano auf der Bank – als Trainer

Mittwoch, 5. September 2012

Cristiano Lucarelli hat sein Debüt als Trainer gegeben. Leider nicht beim AS Livorno. Und auch noch in den falschen Position – er soll doch zusammen mit Igor Protti die Präsidentschaft von Amaranto übernehmen. Aber gut, dafür ist vielleicht später noch Zeit genug. Auf jeden Fall saß der alte Ultrà Calciatore offenbar gestern abend erstmals für die U17 des FC Parma beim Turnier des Centro Sportivo Collecchio beim Spiel gegen die Nachwuchsjuventut* auf der Bank. Richtig zufrieden schien er nicht zu sein, wie auf Bildern bei La Repubblica Parma zu sehen ist. Fesch sah er aber trotzdem aus. Naja… Viel Glück und komm bald wieder zurück nach Livorno!

Grande Diamanti! Per sempre Livornese!

Mittwoch, 27. Juni 2012

In der heutigen Ausgabe der wahrscheinlich schlechtesten Zeitung in der Toskana läßt sich Alessandro Diamanti mit einer grandiosen Liebeserklärung an die Stadt Livorno und seine Bewohner*innen zitieren. (weiterlesen…)

Diario di Dario – Numero Uno!

Dienstag, 22. Mai 2012

Endlich ist das Heft fertig. Gestern haben wir 152 Exemplare der ersten Nummer unseres “Diario di Dario” abgeholt. Hat ganz schön lange gedauert. Aber was lange währt… Und die sehen schick aus. Hätte nich’ gedacht, daß die Bilder so scharf werden. Der Hammer! Aber ich will unsere “Arbeit” mal nich’ zu sehr loben. Ohne die Autor*innen Francesco und Irene von Alè Livorno, Franco Marino von Senza Soste, unsere*n alte*n Bekannte*n Mr. Altravita und Flo gäb’s gar nix zu lesen. (weiterlesen…)

Ultras E.S.M.T.K. – Wir vergessen euch nicht!

Dienstag, 15. Mai 2012

Wie schon im letzten Ultra Unfug und nun auch bei den Zujezogenen zu lesen war, haben sich die Ultras E.S.M.T.K. aufgelöst. Damit gibt eine der letzten antifaschistischen und antirassistischen in Ungarn angesichts der zunehmenden nationalistischen und faschistischen Hegemonie in den Kurven auf. Die Bedeutung dieser kleinen Gruppe für die emanzipatorische ungarische Fankultur kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der Verlust reißt ein tiefes Loch, dessen Auswirkungen zur Zeit nicht einmal annähernd absehbar sind. Wir veröffentlichen hiermit unseren alten Text zum Alerta Actionday im März 2009. (weiterlesen…)

“Wir haben uns in Berlin verliebt!”

Samstag, 18. Februar 2012

Amaranto hat gerade zu Hause mit 1:2 gegen Bari verloren. Babelsberg spielt erst gar nich’, demonstriert dafür aber kräftig für den offenbar geretteten Schokoladen und gegen die verfehlte Stadtpolitik in Potsdam. Die Zujezogenen und die ’03-Nuller*innen sind mit dabei und werden Markus Friedrich ganz bestimmt ordentlich die Meinung sag’n. 60 Objekte wollt’er nich’ hab’n und jetzt klappt’s doch?! So ‘nen Dreck, also Immo-Spekulant*innen und verlorene Heimspiele mein’ ich, mag ich nich’. Der einzige Lichtblick is’ da heute Talco. Die antifaschistischen Venezianer*innen spielen heute abend nämlich im SO36 – übrigens supportet vom Nulldrei. Wer noch ‘nen bißchen Zeit zum lesen hat, dem sei unser Interview mit den musikalischen Pirat*innen ans Herz gelegt. Und viel Spaß mit der  La Cretina Comedia!