Слава Красной Армии! Scheiß Deutschland!
9. Mai 2011 by Brigata Amaranto Venticinque Aprile

Der Papst kommt demnächst nach Berlin. Die Huldigung und Anbetung des römisch-katholischen Eunuchen auf den Berliner Straßen fällt allerdings aus. Die Weihrauchfetischist*innen ziehen sich lieber ins gutbürgerliche Charlottenburg zurück und preisen dort den christlichen Haßprediger. Den Berliner*innen trauen sie eine tolerante Begleitung des Papstbesuches wohl nicht zu. Offenbar zu recht! Naja, darum soll’s aber gar nicht gehen. An einem solchen schönen Tag, an dem vor 66 Jahren Deutschland erstmal aufhörte zu existieren, und nicht, wie die heteronormativ sexistisch bürgerliche Gesellschaft behauptet, irgendwelche Mütter geehrt werden sollen, soll es um den Besuch der Nazis aus Hohenschönhausen bei den emanzipatorischen Charlottenburger*innen im Mommsenstadion gehen. Die passenden Fähnchen hatten die Lilaweißen ja schon gestern am Start! Diesen Beitrag weiterlesen »
Livorno hat gestern grandios im Kampf um die Play-Off Plätze vorgelegt. Im Stadio Adriatico bei Pescara Calcio, dem Verein mit dem symphatischen Logo, gewann Amaranto mit 1:0 durch ein Tor von Danilevicius. Diesmal blieben die Livornesi bis zum Ende konzentriert und hielten hinten dicht. Pescara dominierte die erste Hälfte, bleib aber ohne Torerfolgt. Dafür stürmte Livorno immer wieder mit Luci, Dionisi und Danilevicius nach vorne. Es bleibt also doch noch Hoffnung auf einen (Wieder-) Aufstieg in die Serie A. Die Mann*schaft ist endlich aufgewacht und kämpft – für den Verein und um seine Fans. Wir werden also (hoffentlich) in den nächsten Wochen noch einige schöne Spiele erleben dürfen. So kann der letzte Spieltag zu Hause vielleicht ein richtiges fest werden. Aber zurück zum Spiel. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Führer der französische Nationalmannschaft Laurent Blanc macht sich Gedanken über den sportlichen Erfolg und bevorzugt hierbei rassistische Klischees und Zuschreibungen. Erst waren es Quoten, die dafür sorgen sollten, daß nicht zu viele people of colour die französischer Nationalmann*schaft beschädigen. Darüber sei nur nachgedacht worden, sagt der Französische Fußballverband, nachdem er dies zuvor noch bestritten hatte. Jetzt soll die Diskussion rassistisch geführt worden sein. Fehlt eigentlich nur noch, daß sich die französischen Fußballoffiziellen weiße Kutten überstreifen, sich rote Kreuze auf den Wams nähen und Kreuze anzünden. Mit Rassismus hat das selbstverständlich alles gar nix zu tun. Und Rassist*innen seien die Fußballbeamt*innen auch nicht. Wer’s glaubt…
Nirgendwo gibt es noch „echte Männer“ im Fußball. Die ersten fangen an sich als schwul zu outen. Teile der Nationalmannschaft haben kein Problem mit homosexuellen Fußballer*innen und wünschen sich, daß sich diese beherzt offenbaren. Dann sollen sie auch entpannter und besser spielen können, behauptet zumindest Mario Gómez. Und aufgrund der Absenz von Männlichkeit auf dem Rasen, in den Verbänden und bei den Scheidsrichter*innen hadert womöglich der Völler Rudi mit dem deutschen Fußball. Ganz besonders mit seinen Unparteiischen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Am letzten Spieltag war die Frankfurter Eintracht zu Gast im benachbarten Mainz zum Derby. Eine große Fangruppe machte sich auf den Weg und freute sich auf ein spannendes Spiel und leidenschaftliche Kurven. Der Nachmittag ging gut los. Im Stadion war erwartungsgemäß ordentlich Stimmung, die allerdings die angereiste Eintracht nicht zum Fußballspielen ermunterte. Frankfurt verlor mit 0:3 blamabel gegen die Lokalrivalen. Die angereisten Frankfurter*innen waren traurig, frustriert und einige verständlicherweise wütend. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mehr Bilder vom Heimspiel des SVB gegen die SGD vom Filmstadtinferno ’99 gibt’s hier.

Was für ein trauriger Anblick – die leere Curva Nord in Livorno beim gestrigen Spitzenspiel gegen Atatanta Bergamo… Diesen Beitrag weiterlesen »

Heute war ein schöner Nachmittag und ein super Abend. Schon die letzten Tage waren wir verdammt aufgeregt und gespannt darauf, was der Ostblock, die Nordkurve und die Dresdner*innen zeigen würden. Der Verein SV Babelsberg hatte im Vorfeld versucht Choreos zu verbieten und die Nordkurve an die Dynamos aus Dresden abzugeben. Glücklicherweise gaben die SVB Vereinsoffiziellen diesen Schwachsinn schon vor Tagen auf und es konnte ein Fußball- und Fanfest werden. Letzteres wurde es, bei ersterem sind wir uns nicht so sicher. Diesen Beitrag weiterlesen »
Am gestrigen 27. April vor 74 Jahren starb Antonio Gramsci im römischen Krankenhaus Quisisana. Er blieb bis zu seinem Tod eine Geisel der Faschist*innen. Mussolini ließ ihn an Silvester 1926 verhaften. Er wurde verbannt, inhaftiert und mit anderen Kommunist*innen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Er wurde von Genoss*innen isoliert und denunziert. Aber es gab auch internationale Kampagnen zu seiner Freilassung. Allerdings konnten die nur bedingt zur Hospitalisierung des schwerkranken Gramsci beitragen. Erst sehr spät wurde er offiziell entlassen und konnte in ein „ziviles Krankenhaus“ entlassen werden. Er blieb unter faschistischen Arrest. Erst sechs Tage vor seinem Tod, als absehbar war, daß Gramsci sterben würde, wurde der Arrest aufgehoben… Gramsci ist bis heute einer der wichtigsten Persönlichkeiten – als Marxist und Kommunist. Die Stadt Livorno und die Livornes* tragen ihn und seine Ideen besonders lebendig im Herzen!