Acab, schmier nich‘ rum!
10. März 2011 by Jurij
via BILDblog

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Die Suptras Rostock sind eine ganz besondere Fangruppierung. Sie halten sich, ganz im Gegensatz zu ihren ähnlich antiextremistischen Freund*innen aus der Wuhle, aus den meisten größeren Ultrà Bündnissen weitestgehend heraus. Sie sind lieber unter sich. Frauen und Mädchen, vor allem die nicht-hanseatischen, nicht-rostocker’schen, sind ihnen lediglich als Projektionsfläche und Objekt ihrer territorialen Ansprüche bekannt. Deshalb verknüpfen sie mit ihnen offenbar konsequent widerliche Vergewaltigungs- und Dominanzphantasien. Macht, Besitz, Potenz und vermeintliche Revieransprüche werden sexualisiert und aggressiv gegen Frauen gerichtet. Der Rostocker Suptra als Testosteronschleudern verteidigt seine Territorium durch Übergriffe. Für die Ultrà- und Fanfamilie, die Farben und die Stadt, Loyal, stolz und ehrenhaft! Wat für ein Dreck! Diesen Beitrag weiterlesen »

Bild von einer Feminist_in aus Livorno
. . . und die unsägliche Gleichsetzung von „links“ und „rechts“ im von den Sicherheitsbehörden seit Jahrzehnten forcierten Diskurs über sogenannte Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (FDGO), auch kürzer einfach „Extremist_innen“ genannt. Tolle Aktion!

Gefunden via Fußball von links.

Seit 2001 gibt es mit der Ausstellung Tatort Stadion, die vom Bündnis Aktiver Fußball Fans (B.A.F.F.) erarbeitet und betreut wird, einen wichtigen Gradmesser in der Auseinandersetzung um Diskriminierung in und um die deutschen Stadien und Fußballklubs. Die Neuauflage der Ausstellung mit neuem Material startete im April letzten Jahres in Bremen und war seitdem in 10 deutschen Städten zu sehen. Am nächsten Montag ist die Eröffnung in Berlin. Im Goal wird die Austellung bis zum 2. April zu sehen sein. Diesen Beitrag weiterlesen »
Am vergangenen Samstag waren die Babelsberger*innen zu Gast im Ostseestadion bei Hansa Rostock. Jedoch statt sich gastfreundlich und freundlich zu zeigen, wurden die Fans und Ultras des SVB in einer hermetisch abgeriegelten Stadt von quasimilitärisch auftretenden Sicherheits- und Ordnungskräften begrüßt. Der Verein Hansa Rostock war ebenfalls weniger an einem guten Eindruck interessiert, sondern bemühte sich fleißig um Fan*innen-Daten für’s Archiv und repressiven Maßnahmen. Die Polizei war wohl besonders sexistisch drauf. Der Rostocker Anhang meinte wohl mit homophoben Gesängen ganz besonders ultramäßig und provokant drauf zu sein. Statt Solidaritä mit den Babelsberger*innen aufgrund der Polizeigewalt und der Pyroshow zu zeigen, kam nix. Naja… Beim eventshocker gibt es einen interessanten Bericht zum Spiel. Unbedingt lesen!
Das Thema der aktuellen Jungle World sind die moralinsauren und eher apolitischen Protest gegen Berlusconi. Im Artikel „Lo stato sono io“ beschäftigt sich Lanfranco Caminiti mit der italienischen Politik vor Berlusconi und der anti-staatlichen Attitüde seit ihm, die den Wählerwillen des „Volkes“ der (demokratischen) Gewaltenteilung und dem Parlamentarismus entgegensetzt. Hierbei behauptet Caminiti, daß es vor Berlusconi eine quasi Parteiendiktatur gegen den „Faktor K“ gegeben hätte und „das postfaschistische Italien […] ein Staat der Parteien“ war. Das stimmt allerdings so nicht und verkürzt die komplexen Verstrickungen sämtlicher italienischen Parteien in das System. Die historische PCI (Partito Comunista Italiano) kommt dabei besser weg, als ihr zu steht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Kurve und die Mannschaft des AS Livorno ist ein Schatten seiner selbst. Diesen Beitrag weiterlesen »
Amaranto holt gegen Ascoli Piceno lediglich das Remis und muß damit sogar zufrieden sein. Die Gäste, offenbar ohne die Duce-Jünger*innen von den Ultras Settembre Bianconero und den anderen Faschist*innen aus Ascoli, hielten sich zunächst zurück, drehten in der zweiten Hälfte aber auf. Livorno wirkte beinah anästhisiert. Der einzige Lichtblick waren Iori, Schiattarella und Dionisi. Der rest schlief einfach und suchte möglichst wenig Ballkontakt. Spielzüge waren gar nicht zu sehen. Weder von den Livornes* noch den Gästen aus Ascoli. Die dritte Liga ist spannender, als dieses leidenschaftslose Gekicke! Diesen Beitrag weiterlesen »
Das Wochenende wartet und schickt spannende Schatten voraus. Heute Abend begrüßt der AS Livorno die Nazis aus Ascoli im Picchi. Irene Tistarelli heißt den Livornes* ordentlich ein und fordert in ihrem Vorbericht für Alè Livorno nach dem Sieg gegen Novara in der letzten Woche wieder drei Punkte.Vielleicht wird es ja wieder ein ähnlich grandioser Sieg, wie in der Hinrunde in Ascoli. Wichtig wär’s auf jeden Fall. Auch wenn ein Sieg nix an Spinellis Scheiß‘ Ausverkauf ändert, ein paar mehr Erfolgserlebnisse haben sich die Livornes* auf jeden Fall verdient! Heut abend geht’s übrigens um 21 Uhr los. Und morgen heißt es mit Babelsberg mitfiebern und Aufstiegsträume der Rostocker*innen platzen lassen. Und zum Ausklang des Samstag in die Astra Stube Neukölln zur Alerta! After Hansa Party mit Reggae, Soul und anderer tanzbarer Mucke. Das Bild is‘ übrigens von den Zugezogenen und wurde beim Heimspiel von Babelsberg gegen RWE gemacht.